Tipps für den Besuch von Nationalparks
Hauptbeweggrund für die Mehrheit der nach Kenia Reisenden ist der Besuch von Nationalparks. Die geschützten Gebiete bieten wie sonst nirgends in der Welt einen Reichtum an Pflanzen- und Tierarten, der aufgrund der besonderen Bedingungen und der geschichtlichen Entwicklung in Kenia zustande gekommen ist. Daher verwundert es nicht, dass gut neun Prozent der Landesfläche von Kenia unter Naturschutz steht. Insgesamt gibt es 27 Nationalparks, vier Wildlife Sanctuaries und 32 Nationalreservate, welche vom Kenya Wildlife Service verwaltet werden. Außerdem sind weitere Gebiete wie Laikipia und Masai Mara bekannt, die unter regionaler Verwaltung stehen.
Die Eintrittspreise für Naturreservate tendieren zwischen fünf und 40 US-Dollar pro Tag, wobei auch die weiteren Gebühren für Auto, Zeltplatz oder spezielle Ausflüge berücksichtigt werden müssen. Am meisten von ihrem Urlaub haben Touristen morgens, denn ab etwa 6.30 Uhr sind die Tiere zu sehen.
Natürlich gibt es für die Parks und Gebiete Verhaltensregeln, denn man darf nie vergessen, dass man sich unmittelbar in der absoluten Wildnis befindet und in keinem Zoo. So ist es oberstes Gebot, wirklich niemals das Fahrzeug zu verlassen, denn ein Mensch ist in so einer Gegend den Tieren völlig schutzlos ausgeliefert. Mit den Fahrzeugen sollte man immer auf den vorgesehenen Pisten bleiben. Um die Umwelt zu schützen, muss Müll immer mitgenommen werden.