Gesundheitsversorgung
Im Heimatland überlegt man nicht lange, was die ärztliche Versorgung betrifft, denn diese gehört ganz gewöhnlich zum Alltag und wird wie selbstverständlich beansprucht, wenn man sie benötigt. Wie selbstverständlich – was das wirklich bedeutet, wird einem erst klar, wenn es um eine Reise in ferne Länder geht. Fragen nach dem Impfschutz, der Gesundheitsvorsorge, vielleicht sogar zu Epidemien oder zur grundsätzlichen medizinischen Versorgung im Reiseland müssen beantwortet werden.
Für eine Reise nach Kenia müssen auf jeden Fall eine Reihe an Impfungen gemacht werden: Gelbfieber, Tetanus, Poliomyelitis, Diphtherie, Hepatitis A und bei einem Aufenthalt über einem Monat sollte man auf Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Meningokokken und Tollwut nicht verzichten. Um sich vor Mückenstichen und Malaria zu schützen, ist es empfehlenswert, unter Netzen zu schlafen und auch untertags langärmelige Kleidung zu bevorzugen. Wasser muss immer abgekocht werden, Leitungswasser sollte nie einfach so verwendet bzw. getrunken werden. In den Städten sind gut ausgestattete Apotheken vorhanden.
Vor dem Reiseantritt sollte unbedingt ein Termin beim Arzt vereinbart werden, um die gesundheitliche Vorbereitung und die Einnahme von Medikamenten abzustimmen. Zusätzlich sollte eine extra Versicherung abgeschlossen werden, sowohl eine private Krankenversicherung fürs Ausland wie auch eine Luftrettungsversicherung. Besonders vorsichtig muss man bei Aufenthalten in höher gelegenen Gebieten sein, da die medizinische Versorgung dann weiter entfernt ist und lange Wege zu überwinden sind. Bei Beachtung von diesen Regeln kann der Urlaub genossen werden.
Übrigens, ein Tipp am Rande: Ein Tagesgeld Konto werden Sie in Kenia vermutlich eher nicht finden. ;-)