Besonderheiten der Kultur

Über die Umgangsformen und Gepflogenheiten in einem Land Bescheid zu wissen, ist äußerst wichtig für Besucher. So ist es für Kenia-Reisende notwendig, dass sie zumindest die Begrüßung, „Jambo“, kennen. Die Eingeborenen freuen sich sehr, wenn sie in ihrer Sprache angesprochen werden.

Sehr wichtig ist Kenianern auch die Kleidung. Die Bevölkerung kleidet sich im Allgemeinen trotz herrschender Armut und Geldmangels sehr ordentlich und gepflegt. So sollte Strandkleidung für einen Besuch in der Stadt oder im Landesinneren nicht angezogen werden. Kurze Röcke oder Shorts kann man überhaupt getrost zu Hause lassen; vor allem in Hotels wird abends stilvolle Kleidung bevorzugt. Ein Badeanzug gehört dagegen in das Gepäck, denn viele Hotels haben einen Swimmingpool. Am besten sind Kleidungsstücke aus Baumwolle oder Seide geeignet, für seltene Temperaturschwankungen nach unten kann eine Jacke eingepackt werden.

Im Restaurant empfiehlt es sich, am Eingang zu warten, bis einem ein Tisch zugewiesen wird. Trinkgeld zu geben gehört zu einem guten Umgang und bedeutet für viele Angestellte eine wichtige Einnahmequelle. Trinkgeld erhalten auch Safari-Leiter und Zimmermädchen, für beide empfehlen sich fünf Euro, dem Fahrer pro Tag und dem Zimmermädchen wöchentlich. Regierungsgebäude, Häfen und Gefängnisse, aber auch Soldaten und Kenias Präsident dürfen nicht fotografiert werden.