Kenia - das ist ein Land voll von natürlichen Gegensätzen. Zum einen sind hier trockene Savannen vorzufinden, zum anderen trifft man in den Bergen auf große Mengen an Schnee. Für Touristen ist das Land aufgrund seiner vielen Nationalparks ganz besonders attraktiv.

Die Nationalparks Kenias

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist der Nationalpark Masai Mara. Hier finden in den Wintermonaten (also wenn bei uns Sommer ist) große Tierwanderungen statt. Riesige Herden mit tausenden Tieren durchqueren das Gebiet. Bei diesem extremen Naturschauspiel kann man viele verschiedene Tierarten sehen wie beispielsweise Büffel, Zebras und Impalas.

Aber natürlich hat Kenia noch viele weitere Nationalparks zu bieten. Der größte unter ihnen ist der Nationalpark Tsavo. Ebenfalls erwähnenswert sind Meru und Amboseli. Sogar in der unmittelbaren Nähe von Nairobi gibt es ein Wildtierreservat, in dem man die wilden Tiere hautnah erleben kann.

Die Eckdaten Kenias

Kenia verfügt über eine Fläche von 582.650 km², davon sind etwa 13.400 km² Wasserfläche. Auf dieser Fläche leben ungefähr 38 Millionen Menschen. Mit einer Bevölkerungsdichte von 65 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Kenia eines der meistbewohnten Länder. Die Bevölkerung setzt sich aus über 30 Völkern zusammen. Fast dreiviertel der Kenianer werden von nur fünf Völkern gestellt. Die größte Gruppe sind dabei die Kikuyu mit 22 Prozent. Die nächstgrößeren Völker sind die Luhya, die Luo, die Kalenjin und die Kamba. Es gibt natürlich auch noch einige schlecht vertretene Randgruppen wie die Araber oder die Asiaten.

In der Hauptstadt Nairobi leben derzeit ungefähr drei Millionen Menschen. Das Land erhielt 1963 seine Unabhängigkeit, während es zuvor britische Kolonie war. Noch im gleichen Jahr wurde die Präsidialrepublik ausgerufen, die bis heute noch intakt ist. Die Herrschaft obliegt Präsident Mwai Kibaki, der bereits seit 2002 im Amt ist. Alle fünf Jahre erfolgen direkte Wahlen.